

Wenn Entwicklungszusammenarbeit nachhaltig sein soll, dann beherrschen die Menschen selbst ihren Entwicklungsprozess. Schnelle Ergebnisse mit fancy Technologien mag man sich wünschen. Nachhaltigkeit im Sinne der Ownership vor Ort braucht Zeit, aber macht Freude und hält nach.
"Es war nur eine ganz kurze Zeit zwischen Corona und dem Ausbruch des Bürgerkriegs". Sr. Medhin und ihr Zentrum in Mekelle, im Norden Äthiopiens, stehen 300 Jugendlichen in jedem Moment zur Seite. Schreinermeister Daniel und Bankmanager Michele sind Temesgens Vorbilder. Er ist sich sicher, auch er wird seine Ziele erreichen.
Mitten im Krieg kam Sister Gracy in die südsudanesische Stadt Wau. Heute, etwa 24 Jahre später, ist sie Leiterin einer Organisation mit 220 Mitarbeitenden und hat für die Menschen im Südsudan Unglaubliches geleistet. Sister Gracy macht einen echten Unterschied. Gemeinsam mit den Südsudanes_innen durchlitt sie Krieg, Gewalt, Armut, Krankheiten und Naturkatastrophen. Direkt an ihrem Ankunftstag erlebte sie den „Schock ihres Lebens“ …
Nach dem Erdbeben in der Türkei und Syrien am 6. Februar 2023 wird auch 8 Monate später noch aufgeräumt und Unterkünfte geschaffen. Ismail und seine zwei Söhne brauchen dringend einen beheizbaren Container für den Winter. (*Regie, Kamera, Schnitt-Assistenz)
Auf ihrer Website berichtet Agnes Gilles über From und Wirkung ihrer bio-energetischen Arbeit. (*Regie, Kamera, Schnitt)
Mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in Südafrika leben unterhalb der Armutsgrenze. Viele fühlen sich aufgrund der Armutssituation ihrer Familien im Stich gelassen. Das Caritas international Projekt Sinosizo Siyaphambili unterstützt Kinder aus den Townships und hilft ihnen, sich eine Lebensperspektive aufzubauen …
Seit Wetterextreme wie Dürren im Norden Kenias zunehmen, ist das Leben von vielen Familien in Gefahr. Edins Eltern sind Hirtennomaden, so wie 80 Prozent der Bevölkerung im Bezirk Marsabit. Sie haben durch den Wassermangel ihre Tiere und damit ihre Lebensgrundlage verloren.
Yamagui ist mit ihrem Onkel und ihren Geschwistern vor Boko Haram geflohen. Dank der Caritas kann das Mädchen nun in Nordkamerun in die Schule gehen. Marthe Wandou, die alternative Friedensnobelpreisträgerin, begleitet Yamagui weiterhin mit ihrer Organisation ALDEPA, damit sich Yamagui eines Tages vielleicht ihren großen Traum erfüllen kann: Ärztin zu werden.
Freiburg/Juba, Februar 2020: Mein erster Film für Caritas international. Ich wundere mich über meine tapfere Fuji XT-4 und über mich selbst, wie wir die glühende Hitze im UN-Camp in Südsudans Hauptstadt Juba aushalten. Die Kamera wird so heiß, ich kann sie fast nicht mehr halten. Aber sie schaltet nicht ab. Krass, was die Leute hier durchleben an diesem Ort, der ihr Refugium ist. (*Regie, Kamera, Schnitt)